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Neues Museum für Bienen Frankfurt

Es gibt ein neues Museum für Bienen in Frankfurt. Bereits im Frühjahr 2019 hat die Künstlergruppe Finger im Garten des Museums für angewandte Kunst 10 Bienenvölker angesiedelt. Jetzt bekommen sie eigene Austellungsräume. Eine Reihe von Führungen und Workshops stellt das kleine Tier in den Kontext von gesellschaftlichen und sozialen Entwicklungen. Und bietet auch Bienen aus der Pfanne an.

Neues Museum für Bienen Frankfurt

Andreas Wolf von der Künstlergruppe Finger sitzt im Workshop-Raum des MAK. Hinter ihm probieren die Teilnehmer die gebrutzelten Bienen. Das "Ausstellungshaus", von dem er spricht, ist ein Kasten aus Acrylglas. Vielleicht 40 cm hoch und 60 cm lang. Einer von dreien. Sie sollen, bei gutem Wetter, auf die Bienenstöcke hinter dem Haus aufgesetzt werden. Dann können Besucher ins Innere der Stöcke schauen und die Bienen beobachten. Jedes der drei sogenannten Ausstellungshäuser ist einem Thema gewidmet, das man nicht unbedingt sofort mit Bienen in Verbindung bringt.

Daten-Honig

Neues Museum für Bienen Frankfurt

Eine App, die in China entwickelt wurde, heißt in der Übersetzung "Sammelnde Honigbiene". Sie wird bei Grenzkontrollen eingesetzt und sammelt anhand von ca. 73.000 Suchbegriffen alle verfügbaren Informationen aus den Smartphones von Reisenden.

Wachsweiche Haut

Bienenwachs verhält sich scheinbar in Bezug auf Dichte und Materialität genauso wie menschliche Haut und menschliches Fleisch - und kann deswegen dazu verwendet werden, Körperscanner bei Sicherheitsschranken auszutricksen. Das hat der Chaos Computerclub vor kurzem veröffentlicht. Auch die "Körpertemperatur" in einem Bienenstock liegt bei ca. 36 Grad und damit auf einem Level mit der von uns Menschen.

Sendung: hr2-kultur, Kulturfrühstück, 9.9.2019, 7:45 Uhr

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