Alexander Brill

Als Schauspieler war Alexander Brill, Absolvent der Falckenberg-Schule in München, keine große Karriere beschieden. 1980 engagierte ihn der damalige Co-Intendant Wilfried Minks ans Schauspiel Frankfurt, zwei Jahre später kam die Kündigung. Und wenig später eine Chance, die sich als Glück für Frankfurts Theaterleben erwies.

Brill bekam das Angebot, am Schauspiel einen Schülerclub  aufzubauen und zu leiten. Er blieb ein Vierteljahrhundert. In den 25 Jahren von 1984 bis 2009 sind insgesamt 33 Produktionen herausgekommen, die große Beachtung und Echo im Feuilleton fanden und mit dem Grimm Preis der Stadt Berlin ausgezeichnet wurden. 

Brills Theaterarbeiten mit jugendlichen Laien machten Schule, auch in Köln gründete er den Jugendclub der Bühnen und schließlich 2007 die Theaterperipherie in Frankfurt, die längst ein Ort für innovative Theaterprojekte jenseits des Stadttheaters geworden ist.

Jetzt hat der leidenschaftliche Theatermacher das Buch "Vaterseelenallein" geschrieben. In diesem szenischen Memoire beleuchtet der 1944 geborene Alexander Brill, wie seine Biografie die künstlerische Arbeit mit den Jugendlichen geprägt haben. Im hr2-Kulturcafe sprechen wir mit Alexander Brill über sein Leben, seine Theaterarbeit und wie alles zusammen hängt.

Sendung: hr2-kultur Kulturcafé, 03.02.2020, 17:10 Uhr.

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