Gerhard Kurz

Heute am 20. März vor 250 Jahren wurde Friedrich Hölderlin in Lauffen am Necker geboren. In Tübingen studierte Hölderlin Theologie und ging 1796 als Hauslehrer bei der Bankiersfamilie Gontard nach Frankfurt.

Als er wegen seiner Beziehung zur Hausherrin Susette Gontard entlassen wurde, erlitt Hölderlin einen psychischen Zusammenbruch. Bis zu seinem Tod 1848, 36 Jahre lang, lebte er im Turmzimmer des "Hölderlinturms" in Tübingen.

Die Bedeutung von Hölderlins Werk wurde erst im 20. Jahrhundert entdeckt und von manchem mythologisch verklärt – und noch immer gilt er als der große Unbekannte unter den Klassikern der deutschen Literatur.

Gerhard Kurz, ehemaliger Präsident der Internationalen Hölderlin-Gesellschaft, hat viele wissenschaftliche Veröffentlichungen zu Hölderlin verfasst und herausgegeben. Gerhard Kurz ist an Hölderlins 250. Geburtstag zu Gast im hr2-Kulturcafé und erzählt über den Dichter und dessen sprachliche Genialität.

Sendung: hr2-kultur Kulturcafé, 20.03.2020, 17:10 Uhr.

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