Wir bitten zum Tanz - das ganze Pfingstwochenende in hr2-kultur und natürlich auch hier an der Hörbar, denn wozu könnte man besser tanzen als zu "Musik grenzenlos"?! Den Anfang macht Maria de Lurdes Pina Assunção – oder ganz einfach: Lura.

Sie gehört zu den populärsten Sängerinnen der Kapverden in der Zeit nach Cesaria Evora. Und obwohl sie immer wieder mit ihr verglichen wird, ist das Temperament von Lura doch ein ganz Anderes. War bei Evora noch die Melancholie das prägende Element in den sog. Mornas, zeigt uns Lura in ihren Liedern vor allem die fröhliche, tänzerische Seite von Cabo Verde, grade gut zu hören in dem Song "Dzé que dzé".

Musik zum Tanzen - ob Walzer oder Tango, Rumba oder Blues - an dieser Hörbar ist für jedes Temperament was dabei:

La Banda del Pepo kreuzt die stolze Haltung des Flamenco mit verwandten Stilen Nordafrikas und das Pianistenehepaar Bill Charlap und Renée Rosnes tanzt einen brasilianischen "Chorinho" auf den schwarzen und weißen Tasten, komponiert übrigens vom kürzlich verstorbenen Lyle Mays.

Der Tango mit seiner unnachahmlichen melancholischen Kraft hat sich in die Seelen der Finnen eingebrannt, Regisseur Aki Kaurismäki spricht sogar vom ihm als der wahren Nationalmusik seiner Landsleute und dieses Trio hier, Sväng, schafft es, die ganze Seele des finnischen Tangos in den Klang dreier Mundharmonikas zu packen.

Der Tanz, der bis zum Ende der Liebe reicht - "Dance me to the end of Love", einer der großen Songs von Leonard Cohen, oft gecovert und hier gesungen von einer jungen Landsfrau des Kanadiers, von der Jazzsängerin Bria Skonberg.

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zum Download Playlist: Hörbar am 30. Mai 2020

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Sendung: hr2-kultur, Hörbar, 30.05.2020, 13:04 Uhr.

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