Darlingside nennt sich dieses Quartett aus Boston, und wenn man die Augen schließt, könnte man bei diesen "Darlings" tatsächlich auf die Idee kommen, David Crosby hätte sich noch mal mit seinen alten Kumpeln zusammengetan und eine kleine Frischzellenkur absolviert.

Gäbe es eine Neuauflage von Woodstock, Darlingside müssten definitiv mit dabei sein! "Fish pond fish" heißt ihr aktuelles Album. Neofolk vom Feinsten, opulent, harmoniegetränkt und ein wenig nostalgisch verklärt oder, wie das National Public Radio NPR in den USA anmerkt: "exquisit arrangierter, literarisch orientierter, barocker Folk-Pop".

Was den Amerikanern Ende der 60er Jahre die Flower Power-Bewegung, das war den Brasilianern der Tropicalismo – ein kultureller, aber auch politisch motivierter Aufbruch zu neuen Ufern. Mittendrin war damals diese Frau hier: Maria Bethânia.

Die Musiker der Band BANTU aus der Millionenstadt Lagos an der nigerianischen Küste sind allesamt gut in der dortigen Musikszene vernetzt. Ihr Bandleader, Ade Bantu, ist als Deutsch-Nigerianer außerdem zwischen den Kontinenten unterwegs. Das erklärt auch, warum das neue BANTU Album "Everybody get Agenda" in Köln abgemischt worden ist. Die Texte sind sozialkritisch bis hochpolitisch, der Sound eine perfekte Mischung aus Afrobeat, HipHop, Afrofunk, Highlife und Yoruba-Musik. Und auf einem Track mischt sogar Seun Kuti mit, ein internationaler Star der nigerianischen Afrobeat-Szene.

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zum Download Playlist Hörbar 27.10.2020 | Darlingside, Maria Bethânia und BANTU

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Die "Hörbar"-Sendungen der vergangen Woche können Sie hier nachhören.

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Sendung: hr2-kultur, "Hörbar", 27.10.2020, 19:04 Uhr.

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