"Eine wunderbare Sängerin und Cellistin" - das sagt niemand Geringeres als Sol Gabetta über Nesrine Belmokh, kurz Nesrine, mit ihrem neuen, in jeder Hinsicht bemerkenswerten Album, schlicht "Nesrine" betitelt.

Die Musikerin macht auf eine Art schon Jazz, aber sie verknüpft das ganz natürlich mit ihrer algerisch-arabischen Herkunft, sie lässt den ganzen Mittelmeerraum klingen in ihrer Musik, singt vollkommen selbstverständlich in mehreren Sprachen und spielt auch noch Cello und zwar so, dass selbst eine Sol Gabetta hellhörig wird.

Die tansanisch-rumänisch-kölsche Elektroswing-Diva Alice Francis zeigt sich mal ganz klassisch-analog und zwitschert mit den Vögeln um die Wette beim à cappella gesungenen Titel "Bird’s Melody".

"Briggs‘ Forró" - Eine interessante Fusion zweier Stile und "Weltmusik" im eigentlichen Sinn, wenn man diesen überstrapazierten Begriff doch noch mal bemühen will: Die schwarze US-Amerikanerin Rhiannon Giddons spielt und singt gemeinsam mit dem Italiener Francesco Turrisi eine Mischung aus dem nordost-brasilianischem Forró und einem Banjo-Lehrbuch aus dem ländlichen Amerika Mitte des 19. Jahrhunderts. "There is no other" heißt das Album der Beiden dazu, erschienen im letzten Jahr.

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zum Download Playlist Hörbar 04.11.2020 | Nesrine, Alice Francis und Rhiannon Giddons & Francesco Turrisi

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Sendung: hr2-kultur, "Hörbar", 04.11.2020, 19:04 Uhr.

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