Strange Days heißt das aktuelle Album von Natacha Atlas. Schon im Herbst 2019 produziert ist es jetzt - in dieser so merkwürdigen Corona-Zeit -nochmal neu herausgekommen - mit einem kritischen Blick auf unsere Zeit, unsere Welt und unsere Kulturen.

In erster Linie finden sich dort Eigenkompositionen von Natacha Atlas und Geiger Samy Bishai, die nicht nur anglo-ägyptische Wurzeln haben, sondern auch die selben musikalischen Facetten aus arabischer Tradition, Modern Jazz, Post-HipHop oder Elektronik verfolgen - und natürlich ihre gemeinsame Vision von einer besseren Welt.

Die Sami-Musikerin Elin Kåven aus Lappland hat sich nicht umsonst auch den Beinamen "arktische Fee" ersungen. Immerhin schafft sie’s, klassischen Joik-Kehlkopfgesang ins Hier und Jetzt zu holen.

Hat irgendwie was von Advent und Weihnachten, der Song Djèlé mit seinen Chören und harfenartigen Klängen von Salif Keita, der allerdings aus Mali kommt. Was so nach Harfe klingt, ist übrigens die afrikanische Kora (die westafrikanische Harfenlaute), die Salif Keita immer gerne in seiner Musik einsetzt. Ein Balafon (ein xylofonartiges Instrument) ist in dieser Aufnahme auch dabei.

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zum Download Playlist Hörbar 02.12.2020 | Natacha Atlas, Elin Kåven und Salif Keita

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Die "Hörbar"-Sendungen der vergangen Woche können Sie hier nachhören.

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Sendung: hr2-kultur, "Hörbar", 02.12.2020, 19:04 Uhr.

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