Jack Londons Roman "Ruf der Wildnis" wurde 1903 veröffentlicht und begründete Londons Karriere als Abenteuerromancier. Die Geschichte vom Hund Buck, der aus besten Verhältnissen in Kalifornien nach Alaska entführt wird, um dort als Schlittenhund im Epizentrum des Goldrauschs zu arbeiten, ist eine Parabel auf den Überlebenskampf unter schlimmsten Bedingungen.

Als Bucks letzter Herr stirbt, "folgt er dem Ruf, wird was er niemals war, wird Wolf". Was Buck widerfährt, ist die Geschichte einer fatalen, unerbittlich fortschreitenden Entzivilisierung. Die Ursache dafür ist die entfesselte Gier der Menschen nach immer mehr Reichtum, die Mensch und Natur in den Abgrund reißt. Soeren Voimas Theaterfassung basiert auf seiner neuen Übersetzung. Er hat die Geschichte verdichtet und fürs Publikum neu erzählt.

Mit Nico Holonics

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Jack London

alias John Griffith Chaney, geboren am 12.01.1876 in San Francisco, gestorben am 22.11.1916 in Glen Ellen, Kalifornien, Schriftsteller und politisch engagierter Journalist. Er wurde international bekannt durch seine Abenteuerromane "Ruf der Wildnis", "Wolfsblut" und "Der Seewolf".

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Sendung: hr2-kultur, "Hörspiel", 10.01.2021, 22:00 Uhr.

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Nach der Sendung finden Sie das Hörspiel in der ARD-Audiothek und hier im Podcast-Channel "Hörspiele".

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