In Christian Bocks Komödie verteidigen zwei ältere Damen die im Grundgesetz garantierte Unverletzlichkeit des Eigentums mit der Flinte in der Hand. Ihr Grundstück soll zum Bau einer Straße enteignet werden, so hat die Behörde beschlossen. Die beiden Damen aber wollen ihr Häuschen nicht aufgeben. Das bringt die Behörden in arge Verlegenheit und das Städtchen in Aufruhr.

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bis 4.9.2022 auf hr2.de und ARD Audiothek

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Auf der einen Seite gilt es, die eigenen Interessen mit denen der Allgemeinheit in Einklang zu bringen und abzuwägen, was einem zusteht und was man opfern muss. Auf der anderen Seite steht das Recht des Individuums. So erheiternd das Handeln der beiden Schwestern auch dargestellt ist, so notwendig ist doch auch ihr Pochen auf ihr Recht in Zeiten, da alles auf reibungsloses Funktionieren abgestimmt scheint und die selbstverständliche Unterwürfigkeit der Bürger vorausgesetzt wird.

In den beiden Hauptrollen brillieren Else Ehser als die eher schüchterne und ängstliche Lisa Tecklenburg und Agnes Windeck als ihre sehr resolute Schwester Helene, die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt und nie um eine pointierte Replik verlegen ist.

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Carl Christian Bock (1906–1975)

war ein deutscher Hör- und Fernsehspielautor.Nach dem Studium der Philosophie und des Journalismus arbeitete er unter anderem für das Feuilleton der Vossischen Zeitung, bevor er 1930 freier Autor wurde. 1938/39 war er Dramaturg bei der Tobis. Mehrere seiner Hörspiele wurden später zu Drehbüchern umgearbeitet, so auch "Zwei alte Damen feuern" (1960).

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Musik: Friedrich Scholz
Regie: Wolfgang Spier
hr/RIAS/SDR 1958 | 68 Min.

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Sendung: hr2-kultur, "Hörspiel", 05.09.2021, 16:04 Uhr.

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