Abraham Lincoln, der 16. Präsident der USA, gilt den Amerikanern als Verkörperung der besten Eigenschaften ihrer Nation. Als er 1865 von dem Fanatiker Booth in einer Theaterloge erschossen wurde, ging eine Welle von Entsetzen und Trauer durch das Land. Bereits unmittelbar nach seiner Ermordung wurde ihm eine bis zur Verklärung reichende Verehrung zuteil.

Dazu trugen – mehr als die nüchterne Beurteilung seiner Präsidentschaft – die Art seines Todes und der Vergleich mit den eher glanzlosen Regierungszeiten seiner ersten Amtsnachfolger bei.
Lincolns Wahl zum Präsidenten im Jahre 1860 führte zum Austritt der meisten Südstaaten aus der Union und schließlich im April 1861 zum Sezessionskrieg, da Lincoln zusammen mit den Nordstaaten für die Aufhebung der Sklaverei eintrat. Sein ganzes Bemühen ging jedoch dahin, die Einheit wiederherzustellen.

Abraham Lincoln

Anfangs hatte der Sohn einer armen Quäkerfamilie aus den Wäldern Indianas wenig Neigung verspürt, sich in die Politik zu begeben; er arbeitete auf der Farm seines Vaters und hatte kaum Gelegenheit, eine Schule zu besuchen. Aber dem aufgeweckten Abe gelang es nach und nach, sich umfassendes Wissen anzueignen. Kaum etwas empörte ihn mehr als Unrecht und Unterdrückung und so absolvierte er schließlich – ebenfalls als Autodidakt – ein Studium der Rechtswissenschaften. 1847 zog er als Abgeordneter in den Kongress ein; zwölf Jahre später war Abraham Lincoln Präsident der Vereinigten Staaten.

Mit Günther Strack, Ulrich Matschoss, Gisela Zoch u.v.a.

Regie: Mathias Neumann

hr 1957

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Sendung: hr2-kultur, "Hörspiel", 01.11.2020, 22:00 Uhr.

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