Schwieriger Neustart für Kommissarin Jaqueline Hosnicz: Nach einem katastrophal missglückten Einsatz ist sie vom Dienst suspendiert worden und soll jetzt mit dem ebenfalls als nicht teamfähig eingestuften Jakob Rosenberg Fälle bearbeiten, die als ausermittelt gelten, aber noch nicht zu den Akten gelegt werden können.

Das Duo muss sich ein Kellerbüro teilen und ist sich in nur einem einzigen Punkt einig: Dass die Chefin Frau Markwart, Hosnicz mit ihrer großen Klappe und Rosenberg mit seinen cholerischen Anfällen am liebsten auf den Mond schießen würde. Ihr erster gemeinsamer Auftrag: Der Fall Albert Auerberg, alleinstehend, achtundsechzig, Besitzer eines Antiquariats, nachts im Münchner Bahnhofsviertel niedergestochen und verblutet. Keine Spuren, keine Angehörigen, nicht mal Spekulationen. Aber die neuen Ermittler haben Zeit und durchstöbern den vollgestopften Laden des Opfers. Hier machen sie Bekanntschaft mit einem Freund des Ermordeten, der jedoch offenbar nicht mehr im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist. Deutet sein teils wirres Gestammel wirklich auf einen politischen Hintergrund der Tat hin, oder geht die Phantasie mit Jaqueline Hosnicz durch? Vielleicht es ja kein Zufall, dass alles wie eine Sackgasse aussieht, sobald Politik im Spiel ist.

Mit: Viola von der Burg, Camille Jamal, Caro Matzko, Thomas Gräßle, Jutta Speidel

Komposition: Das Hobos

Regie: Ulrich Lampen

BR 2019

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Franz Dobler schreibt Kriminalromane, Hörspiele und arbeitet als Journalist und DJ. Neben Romanen und Sammlungen von Erzählungen veröffentlicht Dobler seit 1988 auch Sachbücher und ist als Herausgeber verschiedener Musik-Kompilationen tätig. Für den Roman "Ein Bulle im Zug" erhielt er 2014 den Deutschen Krimi Preis. "Mörder und Gespenster" ist sein erster ARD Radio Tatort.

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Anschließend ab 21:55 Uhr:
die schwedische Gruppe "Afenginn" mit Klingra

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Sendung: hr2-kultur, Hörspiel, 16.10.2019, 21:00 Uhr

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