Dank der Verfilmung von Frank Capra aus dem Jahr 1936 mit Gary Cooper in der Hauptrolle ist uns die Geschichte über den naiven, aber integren Longfellow Deeds immer noch geläufig – nicht zuletzt deshalb, weil der Film allweihnachtlich im Fernsehen präsentiert wird.

Kaum bekannt ist die Hörspielfassung, die zum einen weniger von der Vorlage abweicht, und zum anderen einen zwar ebenso naiven sowie mit gesundem Menschenverstand ausgestatteten Protagonisten zeigt, aber auch einen, der von Anfang an sehr klare Vorstellungen davon hat, wie die Welt funktionieren sollte und der das, was er für richtig hält, durchaus beharrlich durchzusetzen vermag.

Longfellow Deeds, Dichter von Gebrauchslyrik und Tubaspieler in seinem kleinen Heimatort, kommt nach New York, um eine Riesenerbschaft anzutreten, zu der auch ein New Yorker Opernhaus zählt. Die smarte New Yorker Gesellschaft lacht sich ins Fäustchen: Journalisten, Unternehmer, Künstler, Anwälte und Mütter mit heiratsfähigen Töchtern schicken sich an, den frischgebackenen Multimillionär übers Ohr zu hauen.

Peer Schmidt (links, Longfellow Deeds) und Günter Pfitzmann (Journalist Miller)

Mit Peer Schmidt, Irene Marhold, Hilde Hildebrandt, Hans Dieter Zeidler u.v.a.

Hörspielbearbeitung: Palma

Musik: Kurt Herrlinger

Regie: Raoul Wolfgang Schnell

hr 1959

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Clarence Budington Kelland (1881–1964)

war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist. Zwischen 1913 und 1960 schrieb er zahlreiche Kurzgeschichten, populäre Reihen für Jugendliche und Erwachsene und rund 60 Romane. Viele seiner Werke wurden in Hollywood und später auch fürs Fernsehen verfilmt. Über sich selbst äußerte er einmal, er sei der beste zweitklassige Autor Amerikas.

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Sendung: hr2-kultur, "Hörspiel", 11.04..2021, 22:00 Uhr.

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