Astrid Litfaß, Autorin zahlreicher Hörspiele, erzählt die Geschichte eines Kriminalfalls nicht aus der Sicht der Kommissare, wie üblich, sondern aus der Perspektive des Opfers. Dr. Brinkmann, Chirurg und in seiner Freizeit Hundezüchter, ist aus seinem Leben verschwunden, ohne Abschiedsbrief und ohne Nachricht an seine Frau.

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Nach der Sendung finden Sie das Hörspiel in der ARD-Audiothek und hier im Podcast-Channel "Hörspiele".

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Die Polizei ist ratlos, zumal auch sein Stiefsohn unauffindbar bleibt, ein junger Mann mit zweifelhaftem Lebenswandel, der vor kurzem in einen Unfall mit Todesfolge verwickelt war. Ob er dafür die Verantwortung trug oder nur Zeuge des Vorfalls war, weiß man nicht, und Frau Brinkmann, die nun mit der Versorgung der zurückgelassenen Dobermänner alle Hände voll zu tun hat, will oder kann den ermittelnden Beamten nicht weiterhelfen. Könnte nicht der Sohn, fragen sich die Kriminalisten, am Verschwinden des Vaters und vielleicht sogar an seinem Tod schuld sein? Nur einer weiß hier, was wirklich vorgefallen ist: Herr Dr. Brinkmann, der das Geschehen aus einer gewissen Ferne beobachtet und kommentiert.

Mit Friedhelm Ptok, Sabine Wegner, Horst Mendroch u. a.

Regie: Andrea Getto
hr 2004

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Astrid Litfaß

geboren 1944, studierte Malerei, und lebt seit 2004 als freie Autorin in Berlin. Sie schrieb mehrere Theaterstücke und Hörspiele, u. a.: "Sonntags am Meer", "Pas de deux", "Einer nimmt seinen Hut" und "Nächtliche Passage mit einem Wolf".

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Anschließend ab 21:45 Uhr:
Marie Spaemann & Christian Bakanic "Metamorphosis“

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Sendung: hr2-kultur, "Hörspiel", 23.12..2020, 21:00 Uhr.

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