Der Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger und der Lektor Karl Markus Michel gründeten 1965 die Zeitschrift "Kursbuch".

Im Zuge der Protestbewegung entwickelte sich das "Kursbuch" zu einer zentralen Kulturzeitschrift in Deutschland und galt als Organ der außerparlamentarischen Oppositions- und Studentenbewegung.

Armin Nassehi

"Revolte 2020" ist die 200. Ausgabe des Kursbuches überschreiben, die diesen Montag den 02. Dezember 2019 erschienen ist. Der Titel ist nicht nur eine Reminiszenz an den alten Mythos als intellektueller Begleiter aller Revolten seit den sechziger Jahren.

Die Herausgeber und Autor*innen  verweisen darauf, dass wir es derzeit – weltweit – mit Revolten und Protesten ganz unterschiedlicher Natur, ganz unterschiedlicher Interessen und vor allem ganz unterschiedlicher politischer Couleur zu tun haben.

Werden die Proteste in Hongkong China wirklich herausfordern können? Was wird aus den unterschiedlichen Protestformen in Südamerika werden? Wird Protest in autoritären Regimen eine Chance haben? Welche Bedeutung hat der Rechtspopulismus mit seinen Bewegungen? Werden die Klimaproteste tatsächlich eine weltweite Lösung des Problems ermöglichen?

Das sind nur einige der Fragen, die die Beiträge im Kursbuch 200 aufwerfen. Wir sprechen mit Kursbuchherausgeber und Soziologe Armin Nassehi gegen 17:10 Uhr über die Antworten, die die Autorinnen und Autoren in der 200. Ausgabe gefunden haben.

Sendung: hr2-kultur Kulturcafé, 03.12.2019, 17:10 Uh

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