Viele Jahre lang schrieb der in der Ukraine geborene Schriftsteller Gerhard Sawatzky an seinem großen Gesellschaftsroman über die 1918 gegründete "Autonome Sozialistische Sowjetrepublik der Wolgadeutschen" und ihre Bewohner. Das Manuskript war schon im Druck, als er vom NKWD verhaftet wurde.

Gerhard Sawatzky

Gerhard Sawatzky wurde in den Gulag deportiert und starb 1944. Die deutsche Wolgarepublik wurde aufgelöst, ihre Bewohner verschleppt.

Dem Gießener Germanisten Carsten Gansel ist es gelungen, das Buch aufzuspüren und jetzt zum ersten Mal herauszugeben. Im Gespräch gegen 17:10 Uhr erzählt er, wie ihm dieser Fund gelang und wie der wieder entdeckte Autor Gerhard Sawatzky einzuschätzen ist.

Weitere Informationen

Sendung: hr2-kultur Kulturcafé, 13.05.2020, 17:10 Uhr.

Ende der weiteren Informationen
Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit