Die 1965 in Messkirch geborene Künstlerin Regina Frank gilt als eine der Pioniere der Performance-Kunst.

Ihre Arbeiten wurden schon auf Ausstellung und Kunstbiennalen der ganzen Welt gezeigt. "The heart is present" – "das Herz ist präsent" ist das Motto ihrer künstlerischen Arbeit.

Kennzeichnend für ihre Performance-Kunst und Installationen ist die Verbindung von Handwerk, Text und Textil mit digitalen Ausdrucksformen. Im Zentrum ihrer politischen Arbeiten stehen Umweltthemen, soziale Missstände infolge der Globalisierung und Fragen der Nachhaltigkeit. Legendär sind zum Beispiel Franks Installationen wie das "Pilzkleid", das "FreiFallKleid", oder das "Solarlichtkleid", die die Verbindung zwischen Mode, Ausbeutung in der Textilindustrie und Zerstörung der Natur versinnbildlichen sollten. Schon seit Jahren pflegt Regina Frank eine intensive Zusammenarbeit mit dem Internationalen Waldkunstpfad in Darmstadt.

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Derzeit hat sie als "Artist in Residence" für einen Monat ein Atelierhaus auf der Mathildenhöhe bezogen. Im Rahmen des Projekts "Kultur einer Digitalstadt" zeigt die performance-Künstlerin ihre Installationen "Mother Mandala" und "PTS-Pandemic", beides Arbeiten, die die kulturellen, politischen und umweltbezogenen Folgen der Corona Krise aufgreifen. Regina Frank ist gegen 17:10 Uhr zu Gast im hr2-Kulturcafé.

Sendung: hr2-kultur Kulturcafé, 07.08.2020, 17:10 Uhr.

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