Die Saxofonistin Ingrid Laubrock zählt zu den prägenden Instrumentalistinnen der New Yorker Avantgarde-Szene. Sie überrascht immer wieder mit packenden und ungewöhnlichen Projekten – vom Duo bis hin zu Orchesterwerken.

Blutergüsse an den Lippen bekam sie, nachdem sie einen ganzen Tag in einem Londoner U-Bahnhof Altsaxofon gespielt hatte. Das war 1989, und seither ist Ingrid Laubrock Profimusikerin. Seit 2009 lebt sie in Brooklyn und ist eine feste Größe der New Yorker Avantgarde-Szene. Zu ihren Einflüssen gehören brasilianische Songs, die kraftvolle Musik von Julius Hemphill, aber auch die komplexen Klanggebilde von Anthony Braxton, mit dem sie eng zusammenarbeitet. Das Porträt einer Improvisatorin und Komponistin, deren Projekte vom frei spielenden Duo bis hin zum 50-köpfigen Orchester reichen.

Am Mikrofon: Ulrich Habersetzer

Sendung: hr2-kultur, "Jazz", 12.08.2020, 23:30 Uhr.

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