Die Welt – und nicht nur die Jazz-Welt – liebte ihn. Louis Armstrong war eine herausragende Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts und der erste wirkliche Improvisator.

Die Entwicklung von einer im Kollektiv improvisierten zu einer von Solisten geprägten Musik wäre ohne ihn nicht denkbar gewesen. Wie kein anderer vor ihm machte Louis Armstrong den Jazz zu einer individuell geprägten Ausdrucksform. Der Trompeter mit unverwechselbarem Ton wurde früh zum gefeierten Star. Sein Erfolg wuchs noch, als „Satchmo“ zu singen begann und als Entertainer mit Reibeisenstimme zum absoluten Bühnenliebling wurde. Auch wenn ihm seine kommerziellen Ausflüge in späteren Jahren Kritik einbrachten – sie änderten nichts an Louis Armstrongs einzigartiger Bedeutung für den Jazz.

Eine Sendung von Karsten Mützelfeldt.

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Sendung: hr2-kultur, "Jazz", 06.07.2021, 23:30 Uhr.

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