Der Pianist und Komponist Hannes Zerbe hat seit den 1970er Jahren eine Klangsprache zwischen Jazz und moderner Klassik entwickelt. 2021 erhielt er den Jazzpreis Berlin.

Mit dem Quartett FEZ erschloss der Pianist und Komponist Hannes Zerbe ab 1975 dem Jazz in der DDR völlig neues musikalisches Terrain. Gleiches gilt für seine 1979 formierte "Blech Band". Seit den 1980er Jahren präsentiert Zerbe literarisch-musikalische Programme mit Texten von Brecht, Queneau, Fried, Bachmann, Braun, Müller, Schwitters und Benn. Im 2011 gegründeten "Hannes Zerbe Jazz Orchester" spielen herausragende Solistinnen und Solisten der Berliner Jazzszene. 2021 erhielt Zerbe den Jazzpreis Berlin. Sein Preisträgerkonzert spielte er mit einem Quintett am 9. Juni im Berliner Club A-Trane.

Eine Sendung von Ulf Drechsel.

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Sendung: hr2-kultur, "Jazz", 29.07.2021, 23:30 Uhr.