Mit seiner Musik spielte er sich in die Herzen des Publikums – der kleinwüchsige und musikalisch überragende Pianist Michel Petrucciani.

Sein Solokonzert bei den Leipziger Jazztagen war eine Sternstunde in der Geschichte des Festivals. Michel Petrucciani strahlte mit seiner Musik Wärme und Liebe aus. Und er bekam all das vom Publikum zurück. Der als Sohn einer italienisch-französischen Familie in der Provence Aufgewachsene, kam mit der seltenen Glasknochenkrankheit zur Welt, blieb zeit seines Lebens kleinwüchsig, wusste sich aber mit bewundernswerter Willenskraft über seine Behinderung hinwegzusetzen. Sein technisch brillantes Spiel verzauberte mit Leichtigkeit, Referenzen an die Jazzgeschichte und sprudelnder Phantasie.

Eine Sendung von Bert Noglik.

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Sendung: hr2-kultur, "Jazz", 13.07.2021, 23:30 Uhr.

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