Vergnügen, Verfolgung, Verelendung. Die "Reefer Songs" zeigen eine Jazzwelt unter Drogen – zwischen Dolce Vita, Delirium und Delikt.

"Reefer", ein Slangwort für Haschisch, war Namensgeber einer ganzen Musiksparte der Swing Ära. So einige Songs sind über und unter Drogen entstanden, die für Jazzmusiker*innen aus sozialen, beruflichen und persönlichen Gründen ein temporärer oder auch steter Begleiter waren. Gleichzeitig erlebten sie unter Harry Anslinger, 1930 - 1962 Chef des Federal Bureau of Narcotics, eine rassistisch motivierte, sektiererische und gnadenlose Verfolgung, die im Fall von Billie Holiday sogar bis an deren Sterbebett reichte. Die Reefer Songs erinnern an eine Welt aus Vergnügen, Verfolgung und Verelendung.

Eine Sendung von Henry Altmann.

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Sendung: hr2-kultur, "Jazz", 26.08.2021, 23:30 Uhr.

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