Gitarrist Bill Frisell, der im März 70 geworden ist, philosophiert über das Komponieren in Corona-Zeiten, sein Verhältnis zur Langsamkeit und Thelonious Monk.

"Ich bin so glücklich, dass ich immer noch verliebt bin in mein Instrument", sagt Bill Frisell, einer der herausragenden Jazzgitarristen seiner Generation, der unzählige Jazzer*innen nachhaltig geprägt hat. Dabei hat er eigentlich einen Jazz-untypischen Stil: Frisell spielt langsam, wenige Noten, oft leise. Am 18. März 1951 geboren und in Denver, Colorado, aufgewachsen, wollte der Gitarrist in den 80er Jahren ein "cooler Jazz-Guy" sein. Er musste erst lernen, zu seinen Einflüssen zu stehen, die von den Beach Boys über Hank Williams bis hin zu Igor Strawinsky und Thelonious Monk reichen.

Eine Sendung von Ulrich Habersetzer.

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Sendung: hr2-kultur, "Jazz", 08.07.2021, 23:30 Uhr.