Konzerte und Produktionen u.a. mit: Brian Blade & The Fellowship meet hr-Bigband, cond. & arr. by Jim McNeely || Melvin Butler, ts | Myron Walden, as | Jon Cowherd, p, keyb | Christopher Thomas, b | Brian Blade, dr | hr-Sendesaal Frankfurt, Mai 2019, Teil 2

Am Mikrofon: Jürgen Schwab

Es ist völlig egal, in welchen Bands er spielt, ob bei Wayne Shorter, Joshua Redman, Chick Corea, Joni Mitchell oder bei Norah Jones: Brian Blades Schlagzeug-Spiel ist stets erkennbar, es ist elegant und federnd, bei ihm atmet das Schlagzeug. Brian Blade ist der Meister der feinnervigen Koloraturen auf Becken und Fellen. Er bevorzugt die leisen Töne und denkt in größeren kompositorischen Bögen. Allein das schon macht ihn zum Ausnahmefall in der Gilde der Schlagwerker, die eher der großen, lauten und egozentrischen Inszenierung huldigen. Brian Blade ist mit seiner ganzen Band zur hr-Bigband gekommen. Seine “Fellowship“ gibt es schon seit 1997, ein beständiger Markstein für lyrischen Jazz in der stürmischen Jazz-Moderne.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Live Jazz 16.11.19

Jane Bunnett & Maqueque
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Für den Meister-Arrangeur Jim McNeely war das eine eine verdammt kitzelige Angelegenheit: Nur Druck-Verstärkung durch den großen Apparat – ohnehin nicht das Ding von McNeely – hätte den feinen Kosmos eher zerstört. Wie aber behandelt man das Tasten und Tupfen der Fellowship? Da kommen ja immerhin 17 Akteure hinzu. Wie lässt sich der nuancierte Approach von Blades Band intensivieren? Es gibt weiß Gott einfachere Jobs für McNeely. – Hat “McNee“ aber wieder gelöst als wär’s ein Kinderspiel.

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