Heute mit: Eddie Condon: The Town Hall Concerts, Volume Seven, produced by Ernest Anderson, starring: Ernie Caceres / Jimmy Dorsey / Orin "Hot Lips" Page / Pee Wee Russell / Eugene Schroeder / Muggsy Spanier / Jack Teagarden / George Wettling / a.o. | Jazzology Records JCD 1013/1014 (Doppel-Album)

Eddie Condon – geboren 1905 – war Gitarrist, ein Protagonist des weißen Chicago-Stils. Aber viel mehr noch war er Entrepreneur, Moderator, Organisator und Veranstalter. Unermüdlich hat er Bands zusammengestellt, wechselnde Combo-Besetzungen für Club-Auftritte, Plattenaufnahmen und für seine Mitte der 40er-Jahre wöchentlich ausgestrahlte halbstündige Radio-Broadcast-Show mit Live-Musik. Condon, von dem sogar im Jazz-Lexikon vermerkt ist, dass er „Unmengen Whiskey vertragen konnte und sich ein ausgesprochenes Alkoholiker-Image zugelegt hatte“, organisierte zahlreiche Konzerte, so auch eine Serie in der New Yorker Town Hall, die legendär als  „Eddie Condon’s Town Hall Concerts“ in die Geschichte eingegangen sind.

Musik: Matthias Spindler | Moderation: Jesko von Schwichow

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Recording-Sessions, die die Welt, mindestens die Jazz-Welt, bewegt haben und noch immer bewegen. Die neue Sendung Jazz Classics präsentiert unvergessene Meilensteine der Musik-Geschichte. Und wenn sie schon vergessen sind, dann sorgen wir für deren Reanimation. Ab und an drücken wir also die Refresh-Taste.

Dabei liefert die Sendung Jazz Classics auch den Kontext: Geschichten über die agierenden Musiker*Innen, die Entstehungsbedingungen der Produktion und welchen Stellenwert diese im Laufe der Karriere der Künstler*Innen hatte. Hier und da ein bisschen Rezeptionshistorie war noch nie verkehrt, um Musik, die man hört, auch zu begreifen. Jazz ist mehr als nur eine klingende Tapete.

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