"Music From The Early 21st Century" – eine Bestandsaufnahme von Bobby Previte, Jamie Saft und Nels Cline: Der Erfindergeist lebt noch immer?

Am Mikrofon: Wolf Kampmann

Der amerikanische Schlagzeuger Bobby Previte war noch nie auf den Mund gefallen. Sein neues Trio-Album zusammen mit Jamie Saft und Nels Cline heißt plakativ: "Music From The Early 21st Century". Klar, die machen sie auch: Jamie Saft an der Hammond-B3, Nels Cline, einer der wichtigsten genre-übergreifenden Gitarristen überhaupt, und Previte an den Drums. Eigentlich eine klassische Orgel-Trio-Formation. Alles Live-Performances, im Grunde Jams, die Previte dann in eine auf CD präsentable Form gebracht hat. Psychedelischer Dunst und manchmal transzendentale Ekstase, auch im 21. Jahrhundert offenbar noch immer die Treibmittel im Jazz, der sich mitunter gar nicht mehr als solcher versteht.

Wolf Kampmann hat sich mit Bobby Previte unterhalten über das, was die Musik im frühen 21. Jahrhundert ausmacht. Previte und Kampmann kommen im Gespräch zu einer Art Begriffsbestimmung: Die Musik des frühen 21. Jahrhunderts, das sei die Musik zwischen 9/11 und Corona. Und vieles an diesen Eckpunkten sei ähnlich, zeigt der Blick ins Corona-Tagebuch von Bobby Previte.

Bobby Previte / Jamie Saft / Nels Cline: Music From The Early 21st Century, Rare Noise Records RNR0115 LC 34849 | www.rarenoiserecords.com

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