Auch wenn der finnische Senkrechtstarter Santtu-Matias Rouvali erst in der kommenden Saison den Stab von seinem Landsmann und langjährigen Chefdirigenten Esa-Pekka Salonen am Pult des Philharmonia Orchestra übernimmt, so setzt er doch bereits jetzt mit originellen Programmen und Aufführungen Zeichen.

Philharmonia Orchestra
Leitung: Santtu-Matias Rouvali

Copland: Suite "Appalachian Spring"
Florence Price (1887-1953): Dances in the Canebrakes
Steve Reich: Music for Pieces of Wood
Strawinsky: Concerto in Es "Dumbarton Oaks"

(Aufnahme vom 26. Oktober 2020 aus der Royal Festival Hall in London)

Musik von Aaron Copland und Igor Strawinsky bilden den Rahmen für diesen amerikanischen Abend: In Appalachian Spring stellt Copland ein idyllisches, idealisiertes Land vor, teils mit ausschweifenden Shaker-Gesängen. Strawinskys Dumbarton Oaks entstand als "kleines Konzert im Stil der Brandenburgischen Konzerte" auf Bestellung eines wohlhabenden Paares aus Washington.
Weniger bekannt sind die Dances in the Canebrakes der afro-amerikanischen Komponistin Florence Price, mit denen sie auf die Südstaaten ihrer Kindheit blickt. Und schließlich tauscht Santtu-Matias Rouvali den Taktstock gegen Drumsticks ein, um mit vier weiteren Perkussionisten des Orchesters
Steve Reichs 1973 komponierte Music for Pieces of Wood aufzuführen, ein Gebilde aus Rhythmen, die sich in Schichten kunstvoll überlagern.

Anschließend, gegen 21:20 Uhr:
Schumann: Liederkreis op. 39 (Stella Doufexis, Mezzosopran / Daniel Heide, Klavier)
Mendelssohn: Streichoktett Es-Dur, op. 20 (Australian Chamber Orchestra / Richard Tognetti)
Duparc: Drei Lieder aus "Mélodies" op. 2 (Mischa Maiskij, Cello / Daria Hovora, Klavier)

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 29.03.2021, 20:04 Uhr.

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