Zwei große russische Meister - Tschaikowsky und Rachmaninow - bilden den Rahmen für Griegs berühmtes Klavierkonzert mit Vestards Shimkus am Flügel. Ein Name, den man sich merken wird, denn Shimkus "ist wahrlich ein Phänomen".

Vestards Shimkus, Klavier
Nationales Sinfonieorchester Lettland
Leitung: Ainars Rubikis

Tschaikowsky: Ouvertüre "Der Sturm" op. posth. 76
Grieg: Klavierkonzert a-Moll op. 16
Rachmaninow: 2. Sinfonie e-Moll op. 27

(Aufnahme vom 11. September 2020 aus der Großen Gilde)

So hat den lettischen Pianisten vor einigen Jahren das Rheingau-Musik-Festival beschrieben und ihm damals den Lotto-Förderpreis verliehen. Inzwischen hat Shimkus viele weitere Preise in der Vitrine stehen und längst die großen Podien erobert: Als Komponist, als brillanter Pianist und als begnadetes Improvisationstalent auf den Tasten.
Mit Leichtigkeit bewegt sich Shimkus quer durch die Musikstile, sein Klavierspiel scheint die Gedanken der Komponisten geradezu einzufangen und so wiederzugeben, als wäre die Tinte noch frisch. Das rückt ihn ohne Zweifel in die Nähe von Größen wie Rachmaninow, dessen 2. Sinfonie heute Abend erklingt. Und in guter Gesellschaft ist Vestards Shimkus auch mit seinem Landsmann Ainars Rubikis am Pult. Der lettische Freigeist ist seit 2018 neuer Generalmusikdirektor der Komischen Oper in Berlin. Ein nordisch-russischer Abend, der so einige funkelnde Sterne bereithält.

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 01.02.2021, 20:04 Uhr.

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