Vom südlichsten Zipfel des italienischen Stiefels aus hat sich die Pianistin Beatrice Rana die Musikwelt im Sturm erobert. 1993 als Tochter einer Musikerfamilie geboren, erhielt Beatrice Rana schon als Vierjährige ersten Musikunterricht und gab im Alter von neun Jahren ihr Debüt als Konzert-Solistin.

Beatrice Rana, Klavier
Ekaterina Bakanova, Sopran
Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI
Leitung: Fabio Luisi

Beethoven: 3. Klavierkonzert c-Moll op. 37
Mahler: 4. Sinfonie G-Dur

(Aufnahme vom 22. Oktober 2020 aus dem RAI Arturo Toscanini - Auditorium)

Vor allem seit ihrem Erfolg bei der renommierten "Van Cliburn International Piano Competition" 2013 ist sie weltweit mit namhaften Dirigenten und Orchestern zu erleben. Mit Fabio Luisi führt sie alle fünf Klavierkonzerte Beethovens auf - in Turin stand das Dritte auf dem Programm, mit dem sich Beethoven 1803 als eigener Kopf präsentierte. Der zweite Teil des Abends gehört ganz Gustav Mahlers 4. Sinfonie mit ihrer Vertonung des "Wunderhorn"-Liedes "Das himmlische Leben". "Mit kindlich heiterem Ausdruck; durchaus ohne Parodie!" habe die Sopranistin zu singen, schreibt Mahler hier vor, gleichzeitig lässt er an anderer Stelle den Tod in Form einer umgestimmten Violine auftreten. "Das himmlische Leben" also doch pure Ironie? Den Solopart übernimmt die Russin Ekaterina Bakanova. "One hell of an opera debut" - ein höllisch gutes Operndebüt - schrieb der Guardian 2015 über Ekaterina Bakanova. Sie zählt zu den derzeit aufstrebendsten internationalen Talenten.

Anschließend, gegen 21:50 Uhr:
Bach: Violinsonate c-Moll BWV 1017 (Viktoria Mullova / Ottavio Dantone, Cembalo)
Luke Howard (*1978): A long life (Luke Howard Ensemble)
Rachmaninow: 1. Klaviertrio g-Moll "Trio élégiaque" (Vadim Repin, Violine / Mischa Maiskij, Violoncello / Lang Lang, Klavier)

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 15.02.2021, 20:04 Uhr.

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