Sie ist eine der wenigen Frauen, die den Warschauer Chopin-Wettbewerb gewonnen haben: die 1985 in Moskau geborene Pianistin Julianna Awdejewa. Kein Wunder, dass sie für ihr Chopin-Spiel besonders gelobt wird.

Julianna Awdejewa, Klavier
Dänisches Nationales Sinfonieorchester
Leitung: Lahav Shani

Chopin: 1. Klavierkonzert e-Moll op. 11
Tschaikowsky: 4. Sinfonie f-Moll op. 36

(Aufnahme vom 22. Oktober 2020 aus dem Konzertsaal des Dänischen Rundfunks)

Unter anderem hat sie mit Frans Brüggen und dem Orchestra of the Eighteenth Century beide Konzerte auf CD eingespielt. Als hochrangige Kammermusikerin ist sie regelmäßig unterwegs mit Gidon Kremer und Julia Fischer. Nach dem 1. Klavierkonzert von Chopin spielt das Dänische Nationale Sinfonieorchester ein weiteres hoch emotionales Werk. Tschaikowskys vierte Sinfonie ist Ausdruck vergeblichen Ringens mit dem Schicksal, umwölkter Gedanken und flüchtiger Hoffnung.

Anschließend, ab ca. 21:40 Uhr:
Brahms: Drei Intermezzi op. 117 (Arkadij Volodos, Klavier)
Haydn: 2. Cellokonzert D-Dur (Han-Na Chang / Sächsische Staatskapelle / Giuseppe Sinopoli)

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 04.01.2021, 20:04 Uhr.

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