Zu seinem Konzert in Frankfurt hatte das Ensemble Modern ausschließlich Werke von britischen Komponist*innen mitgebracht - von Harrison Birtwistle bis George Benjamin.

Am Mikrofon: Ursula Böhmer

Hermann Kretzschmar, Klavier
Ueli Wiget, Cembalo
Ensemble Modern
Dirigent: Jonathan Stockhammer
Dirigent: Felix Schauren (Grime: Piano Concerto)

Harrison Birtwistle (* 1934): "Carmen Arcadiae Mechanicae Perpetuum" (1977/78) für Ensemble
Helen Grime (* 1981): Piano Concerto (2017)
Laurence Osborn (* 1989): "Automaton" (2019) für Cembalo und Ensemble
Oliver Knussen (1952-2018): "Songs without Voices" (1992). Vier Stücke für acht Musiker
George Benjamin (* 1960): "Three Inventions" (1994) für Kammerorchester

(Aufnahme vom 14. März 2021 aus hr-Sendesaal in Frankfurt)

Die energetischen "Three Inventions" von George Benjamin kombinierte das Ensemble Modern mit dem mechanischen Instrumentaltheater "Carmen Arcadiae Mechanicae Perpetuum" von Harrison Birtwistle - und den stimmenlosen "Songs without Voices" des 2018 gestorbenen, schottischen Composer-Conductor Oliver Knussen. Zudem kamen mit Helen Grime und Laurence Osborn zwei preisgekrönte "Youngster" zu Wort, die bereits fest in der britischen Neue-Musik-Szene verankert sind. Grimes Klavierkonzert steht hier Osborns Cembalokonzert gegenüber, das mit seinem Titel "Automaton" den Rockmusiker Marilyn Manson herbeizitiert und das spannungsvolle Miteinander von Mensch und Maschine thematisiert.

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 22.04.2021, 20:04 Uhr.

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