Andreas Grau und Götz Schumacher, seit mehr als drei Jahrzehnten ein Klavierduo, bringen konträre Ideale zusammen.

Andreas Grau und Götz Schumacher, Klavier

Hindemith: Sonate für zwei Klaviere
Beethoven: Große Fuge B-Dur op. 134 zu vier Händen
Bartók: Sieben Stücke aus "Mikrokosmos" Sz 108 für zwei Klaviere
Brahms: Sonate für zwei Klaviere f-Moll op. 34b

(Aufnahme vom 21. Oktober 2020 aus dem Schwetzinger Schloss)

Hindemiths Streben nach einfachen Formen, transparenter Satztechnik und Festigung der Tonalität trifft auf die Komplexität der Großen Fuge, in die Beethoven alle musikhistorische Erfahrung von der Renaissance bis zum Vorschein der Romantik bannen wollte und zugleich alle Konventionen sprengte. Den zweiten Teil spielen die Pianisten ausschließlich an zwei Klavieren. Mikrokosmos, Weltsicht im Kleinen, titulierte Béla Bartók sein sechsbändiges Unterrichtswerk, das auf systematische Entwicklung des musikalischen Denkens und Spielens zielt.

Anschließend, ab ca. 21:40 Uhr:
Auber: Rondo für Violoncello und Orchester (Ramon Jaffé / Jenaer Philharmoniker / Daniel Raiskin)

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 20.06.2021, 20:04 Uhr.

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