Am 25. und 26. November spielt das hr-Sinfonieorchester zwei verschiedene Programme. An beiden ist der junge belgische Geiger Marc Bouchkov beteiligt, der schon etliche Erfolge gefeiert hat, früh auch schon als Solist des hr-Sinfonieorchesters. Bouchkov stellt das Violinkonzert des Letten Pēteris Vasks vor und ist zudem rein solistisch mit der Chaconne von Johann Sebastian Bach zu erleben.

Marc Bouchkov, Violine
Leitung: Stanislav Kochanovsky

Pärt: Fratres
Bach: Chaconne aus der 2. Partita d-Moll BWV 1004
Vasks: Violinkonzert "Distant Light"

(Aufnahmen vom 25. November aus dem hr-Sendesaal)

Tschaikowsky: 3. Orchestersuite G-Dur op. 55

(Aufnahmen vom 26. November aus dem hr-Sendesaal)

Der russische Dirigent Stanislav Kochanovsky und das hr-Sinfonieorchester steuern die Streichermusik "Fratres" des estnischen Komponisten Arvo Pärt bei. Es ist der zweite Satz, eine tiefgründige "Valse mélancolique", der der 3. Orchestersuite von Peter Tschaikowsky ihren enigmatischen Charakter verleiht. Aber auch die Suite an sich ist quasi eine vollgültige Sinfonie, sie hatte dem Komponisten einst den Triumph seines Lebens beschert. Jeder im Publikum sei "bewegt gewesen – und mir dankbar", erinnerte sich Tschaikowsky.

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 29.11.2020, 20:04 Uhr.

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