Die Fränkischen Musiktage sind nicht nur das traditionsreichste Musikfestival in der bayerisch-hessischen Region, sie gelten in vielen Ländern auch als wegweisende Veranstaltung auf dem Gebiet der Chormusik, vor allem durch das assoziierte Internationale Chor Forum.

Chor des Bayerischen Rundfunks
mit Solisten
Leitung: Howard Arman

Isaac: Virgo prudentissima
Pärt: "Tribute to Caesar", "Da pacem Domine" und "The Deer’s Cry"
Isaac: Salve sancta parens
Pärt: "Magnificat", "Which Was the Son of …" und "And I Heard a Voice"
Isaac: Angeli, arcangeli

(Aufnahme vom 18. Oktober 2020 aus der Kirche St. Laurentius in Alzenau-Michelbach)

Kein Zweiter steht so für die zeitgenössische Chormusik wie der estnische Komponist Arvo Pärt. Seinen Klang erkennt man sofort. Arvo Pärts Musik entsteht aus der Stille heraus - einer Stille, in der der Mensch zu seinem Wesentlichen findet. "Man muss damit anfangen, nicht mit der Musik", sagt Pärt. "Man muss die Seele reinigen, bis sie zu klingen beginnt." Auch in seiner Musik konzentriert sich Pärt auf das Wesentliche und scheint dadurch auf spirituelle Urgründe zu deuten.
Der Chor des Bayrischen Rundfunks hat vielfach mit Arvo Pärt gearbeitet. Zu dessen 85. Geburtstag verbeugen sich die Sängerinnen und Sänger vor dem großen Komponisten und spannen einen Bogen von Renaissance-Madrigalen Heinrich Isaacs zu A cappella-Werken Pärts.

Anschließend, gegen 21:10 Uhr:
Albéniz: Asturias op. 47 Nr. 5 (Arcis Cello Quartett)
Schubert: Große C-Dur-Sinfonie D 944 (Kammerorchester Basel / Heinz Holliger)
Edouard Ferlet: "Les cinq sauvages" und "Valse blanche" (Violaine Cochard, Cembalo / Edouard Ferlet, Klavier)

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 18.12.2020, 20:04 Uhr.

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