Freundschaft mal vier: Brahms trifft auf seinen Mentor Schumann und Schumann auf seinen belgischen Freund Henri Vieuxtemps. Zum Klingen gebracht werden ihre Werke von alten Freunden: Geigerin Hilary Hahn, Dirigent Paavo Järvi und der Deutschen Kammerphilharmonie.

Hilary Hahn, Violine
Deutsche Kammerphilharmonie
Leitung: Paavo Järvi

Schumann: Ouvertüre, Scherzo und Finale op. 52
Vieuxtemps: 4. Violinkonzert d-Moll op. 31
Brahms: 2. Sinfonie D-Dur op. 73

(Aufnahme vom 16. Juni 2017 aus dem Max Littmann-Saal)

Seit 2004 leitet Paavo Järvi die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen. Gemeinsam haben sie nicht nur mit der Einspielung aller neun Beethoven-Sinfonien Maßstäbe gesetzt. Von Kritikern bejubelt wurden auch die Gesamt-Einspielungen aller Orchesterwerke von Robert Schumann und Johannes Brahms. Passend also, dass die Musikerinnen und Musiker Werke der beiden Freunde zum Eröffnungskonzert des "Kissinger Sommers" mitbrachten.

Für nahezu perfektes, virtuoses Geigenspiel steht die amerikanische Geigerin Hilary Hahn. Einmal mehr konnte sie das unter Beweis stellen - im Violinkonzert des einstigen Geigen-Virtuosen Henri Vieuxtemps. Der Belgier lernte Robert Schumann 1833 auf einer Deutschlandtournee kennen und schätzen und lebte zeitweilig in Frankfurt am Main. Vieuxtemps gilt - gemeinsam mit seinem Schüler Eugène Ysaÿe - als maßgeblicher Mitentwickler der franko-belgischen Violinschule, die unter anderem auf einen ebenmäßig-langen Bogenstrich setzt, der allein aus dem Unterarm kommen soll.

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 23.05.2021, 20:04 Uhr.

Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit