Franz Liszt zählt zu ihren Lieblingskomponisten - weil er als Mensch so sensibel war. Die 27-Jährige Pianistin Mariam Batsashvili zählt zu den großen musikalischen Hoffnungsträgern am Klavier.

Mariam Batsashvili, Klavier

Bach: Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll BWV 903
Mozart: Klaviersonate D-Dur KV 311
Ravel: Sonatine
Liszt: Klaviersonate h-Moll

(Aufnahme vom 19. November 2019 aus der St. George’s Hall)

Internationale Aufmerksamkeit erlangte die junge Georgierin 2014, als sie den 10. Franz Liszt-Klavierwettbewerb in Utrecht gewann. Überhaupt ziehen sich der Name und die Musik von Franz Liszt durch das Leben der Musikerin. Als Teenagerin kam sie ganz alleine nach Weimar, um dort an der Franz-Liszt-Musikhochschule zu studieren und auf den Spuren des großen Klaviervirtuosen zu wandeln. Aber Mariam Batsashvili überzeugt nicht nur mit der Liszt’schen Grandezza, vor allem ihr "Gefühl für seine innere Welt, seine wehmütige, nonchalante Poesie zeichnet sie als eine Künstlerin aus, die man im Blick behalten muss", schreibt der Observer über die junge Musikerin. In Liverpool hat sie in ihrem Rezital die gewaltige h-Moll-Sonate neben Werke von Bach, Mozart und Ravel gestellt.

Anschließend, gegen 21:30 Uhr:
Britten: Simple symphony op. 4 (Orpheus Chamber Orchestra)
Florent Schmitt: Sonatine en Trio op. 85 (Les Vents Français)

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 15.11.2020, 20:04 Uhr.

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