"Geschenke der Nacht" - das erwartete das Publikum am 1. Juli bei den steirischen Festspielen styriarte. Überreicht wurden die Geschenke unter anderem von der Sopranistin Maria Ladurner und dem Tenor Valerio Contaldo.

Maria Ladurner, Sopran
Valerio Contaldo, Tenor
styriarte Festspiel-Orchester
Leitung und Oboe: Alfredo Bernardini

Johann Joseph Fux: Ausschnitte aus der Oper "Gli ossequi della notte"
Concerto D-Dur "Le dolcezze e l’amarezze della notte" (Die Süßigkeiten und Bitternisse der Nacht)
Vivaldi: Flötenkonzert g-Moll "La notte" RV 439

(Aufnahme vom 1. Juli 2020 aus dem Stefaniensaal)

Maria Ladurner

Seit 1985 werden die Festspiele styriarte in Graz, aber auch in Klöstern und Römersteinbrüchen der umliegenden Steiermark organisiert. Ursprünglich drehte sich das Festival vor allem um den Alte Musik-Experten Nikolaus Harnoncourt, doch längst trifft sich hier das "who is who" der Klassik-Szene zum musikalischen Schlagabtausch. Und nachdem in diesem Jahr zunächst das Corona-Virus dem Festival den Garaus zu machen drohte, sattelten die Festival-Macher kurzerhand um und stellten für den 1. bis 26. Juli ein komplett neues, auf die aktuellen Abstands- und Hygienevorgaben abgestimmtes Programm auf die Beine.

Die Besetzungen wurden kleiner und regionaler - aber keineswegs unspektakulär: Zumal in nur fünf Tagen eine neue Kurzoper zusammengestellt wurde aus der Geburtstagsoper "Die Geschenke der Nacht", die der steirische Barockkomponist Johann Joseph Fux 1709 für Kaiserin Amalie Wilhelmine schrieb - und mit einigen Intermezzi aus der Feder Antonio Vivaldis.

Anschließend:
Mozart: Bläserserenade B-Dur KV 361 "Gran Partita" (Ensemble Modern)

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 08.11.2020, 20:04 Uhr.

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