Varvara Nepomnyashchaja - wer ihren vollständigen Namen versucht auszusprechen, der versteht, warum sich die Musikerin ganz einfach beim Vornamen nennt: Varvara - ein Name, der ins Ohr geht, genauso wie ihre Musik. Ausgebildet an der Moskauer Gnessin-Spezialschule und dem Moskauer Konservatorium führte ihr Studium sie später zu Jewgenij Koroliow nach Hamburg.

Varvara, Klavier

Rachmaninow: Sechs Moments musicaux op. 16
Medtner: "Canzona tragica" und "Sonata tragica" aus "Vergessene Weisen" op. 39
Mussorgskij: Bilder einer Ausstellung

(Aufnahme vom 14. Juli 2020 aus der Kirche Ernen)

Zur diesjährigen Klavierwoche in Ernen im schweizerischen Wallis kam die gebürtige Moskauerin mit Klängen aus ihrer Heimat: Kompositionen von Sergej Rachmaninow, Nikolai Medtner und Modest Mussorgskij. Alle drei hatten den Anspruch, die Identität der russischen Musik weiter zu vertiefen. Im Mittelpunkt des Abends, den hr2-kultur sendet, stehen Mussorgskijs "Bilder einer Ausstellung", die mit ihren ungeheuren Kontrasten an Klanggewalt, Melancholie und Pathos eine unvergleichliche Atmosphäre schaffen.

Anschließend, gegen 21:45 Uhr:
Sibelius : Vier Humoresken op. 89 für Violine und Streichorchester (Pekka Kuusisto / Tapiola Sinfonietta)
Schubert: Arpeggione-Sonate a-Moll D 821 (Jean-Guihen Queyras, Violoncello / Alexandre Tharaud, Klavier)

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 23.11.2020, 20:04 Uhr.

Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit