Ein Hoch auf die Gottesmutter Maria: Geistliche Gesänge von Alessandro Scarlatti hatten zwei Sängersolistinnen, der Schweizer Rundfunkchor und das Ensemble "I Barocchisti" mitgebracht, als sie im September des vergangenen Jahres in der altehrwürdigen Kathedrale San Lorenzo in Lugano auftraten.

Claudia Urru, Sopran
Lucia Cirillo, Alt
Fiorenza De Donatis und Alberto Stevanin, Violine
Coro della Radiotelevisione svizzera
I Barocchisti
Leitung: Diego Fasolis

Alessandro Scarlatti:
"Salve Regina" für gemischten Chor, Streicher und Basso continuo
"Stabat Mater" für Sopran, Alt, zwei Violinen und B.c.
"Est dies trophei" für gemischten Chor, Streicher und B.c.

(Aufnahme vom 13. September 2020 aus der Kathedrale San Lorenzo)

Marienlob trifft auf Schmerzensgesang in Scarlattis Marien-Motetten. In Lugano erklangen sie am passenden Ort - denn Teil der hiesigen Kathedrale ist die reich mit Marmorsäulen und Figurenschmuck ausgezierte "Cappella della Madonna delle Grazie". Beim Schweizer Rundfunkchor waren Scarlattis Werke in guten Händen: Denn der Chor hat sich seit seiner Gründung 1936 insbesondere mit der italienischen Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts einen klingenden Namen gemacht. Leiter ist seit 1993 der Schweizer Dirigent und Organist Diego Fasolis, der auch "I Barocchisti" anführt - eines der besten Instrumentalensembles unserer Tage, die sich der historisch-informierten Aufführungspraxis widmen.

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 28.03.2021, 20:04 Uhr.

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