In diesem Jahr hätte sie ihren 80. Geburtstag gefeiert, stattdessen jährt sich ihr Todestag zum zehnten Mal: Anlässe genug, um an Cesária Évora zu erinnern, die Granddame der kapverdischen Musik, eine exzellente Botschafterin für die Kultur ihres Landes in aller Welt.

Am wohlsten fühlte sie sich stets auf der Bühne, beim Live-Konzert mit ihren musikalischen Weggefährten. Am liebsten Barfuß, "geerdet" im wahrsten Sinne des Wortes. Und wer sich eine Weile lang auf den sanften Wiegeschritt ihrer Musik einließ, den typischen Mornas lauschte, diesen sehnsuchtsvoll-zuversichtlichen Liedern voller Gefühl und Nostalgie, der wurde selbst ganz ruhig und erdverbunden. Cesária Évora, eine starke, unbeugsame Frau, die den Traum lebte, im reifen Alter aus ärmlichsten Verhältnissen zum Weltstar aufzusteigen und die trotzdem zeitlebens sie selbst geblieben ist.

(Aufnahmen vom 6. November 1998 aus der Stadsschouwburg in Nijmegen (NL) und dem "Nuits Atypiques de Langon Festival" (F) vom 31. Juli 2002)

Cesária Évora, Gesang

Nijmegen:
Tito Paris, Gesang - Special Guest
Rufino Almedia, Gitarren - Violine - Cavaquinho
Luis Ramos, Gitarre
Jacinto Pereira, Cavaquinho
José Manuel Paris Neves, Gitarre und Kontrabass
Antonio Fernandes, Saxophon und Perkussion
Fernando José Andrade, Klavier

Langon:
Joao José Alves, Gitarre
Aderito Pontes, Gitarre
Virgilio Duarte, Bass
Antonio Alves, Cavaquinho
Carlos Monteiro, Schlagzeug
Ademiro Paris, Perkussion
Julian Corrales, Kontrabass
Leonel Hernandes, Viola
Daniel Rodrigues, Cello
Antonio Domingos, Tenorsaxophon
Peter Volpe, Trompete
James Powell, Trompete
Fernando José Andrade, Klavier

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 06.05.2021, 20:04 Uhr.

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