"Schade, dass man einen Wein nicht streicheln kann". Aus diesem Zitat von Kurt Tucholsky spricht ein beinahe zärtliches Verhältnis zum Wein. Und damit steht er nicht alleine. Avicenna, Goethe, Homer, Shakespeare, Isabel Allende und viele mehr haben den Rebensaft in Lyrik und Prosa besungen und gepriesen.

Matthew James Higham, Flöte
Maximilian Junghanns, Violine
Ulrich Horn, Violoncello
Maria Ollikainen, Klavier

Rezitation: Max von Pufendorf
Moderation: Angelika Bierbaum

(Aufnahme vom 13. September 2020 aus dem hr-Sendesaal in Frankfurt)

Unter Komponisten war die Liebe zum Wein nicht minder ausgeprägt. Iganz Paderewski brachte es gar zum eigenen Weingut. Neben Musik aus seiner Feder werden Werke von großen Weinliebhabern wie Haydn, Beethoven, Schubert, Brahms, Silcher und anderen zu hören sein.

Fiktive Neuanfänge sind ein beliebtes Sujet in der Literatur (Lelord, Jonasson, Mercier, Kuckart, Dreasner) und von realen Neuanfängen erzählen autobiographische Künstler-Texte (Abromović u.a.). Auch die Musikgeschichte kann von Neuanfängen reichlich tönen und erzählen (Dvořák, Beethoven, Liszt, Korngold, Schubert, Ravel u.a.).

hr2-kultur, Sendung "hr2-Kulturlunch", Sonntag 04.10.2020, 10:30 Uhr

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