Es sind Musiker, welche die Fugen, aus denen die Welt immer wieder zu geraten droht, auf wundersame Weise zusammenzuhalten, zu ordnen, zu "fügen" imstande sind. Johann Sebastian Bachs Orchestersuite BWV 1068, ein Glanzpunkt der abendländischen Musik an sich, bezaubert nicht nur mit der bekannten "Air", sondern eben auch mit einer veritablen Fuge im ersten Satz.

Julian Steckel, Violoncello
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Christopher Moulds

Bach: 3. Orchestersuite D-Dur BWV 1068
Haydn: 1. Cellokonzert C-Dur
Mozart: Sinfonie C-Dur KV 551 "Jupiter"

(Aufnahme vom 24. September 2020 aus dem Konzerthaus Berlin)

Auch das Finale der berühmten Jupiter-Sinfonie von Wolfgang Amadeus Mozart integriert eine Fuge, sogar eine Doppelfuge in ihr Satzgefüge. Ein kunstvolles Konstrukt - und für Mozart, so wissen wir, eine Übung zum reinen Spaß, einfach zum Genießen. Und das Genießen wird nicht minder fehlen im stupend spritzigen Violoncellokonzert in C-Dur von Joseph Haydn! Julian Steckel ist genau der richtige Mann dafür.

Anschließend, gegen 21:30 Uhr:
Schubert: Klaviersonate B-Dur D 960 (Lars Vogt)
Brahms: Vier Duette für zwei Singstimmen und Klavier op. 61 (Juliane Banse, Sopran / Iris Vermillion, Mezzosopran / Helmut Deutsch, Klavier)

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 07.05.2021, 20:04 Uhr.

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