"Wenn ich in deine Augen seh, so schwindet all mein Leid und Weh". Kaum einer konnte gereimte Liebesseufzer so hinhauchen wie Heinrich Heine. Und sich gleichzeitig von jeder Schwärmerei distanzieren: "Willst du ewig brütend sitzen auf den gleichen Liebeseiern?" Heines Liebeslyrik pendelt zwischen romantischem Überschwang und nüchternem Realismus. Genauso wie die Musik, die Komponisten in den letzten 200 Jahren dazu geschrieben haben.

Sendung: hr2-kultur, "Kaisers Klänge", 13.02.2022, 13:04 Uhr