In der dunklen Zeit des 2. Weltkriegs komponierte Benjamin Britten seine Serenade: einen Zyklus aus sechs Liedern verschiedener Dichter, die die Nacht in ihren Facetten besingen. Britten schrieb die Lieder für seinen Freund Peter Pears und führte sie immer wieder mit ihm gemeinsam auf. Heute gehört Brittens Serenade zum Kernrepertoire sowohl für Tenor als auch für das Horn, das in der Serenade ebenfalls einen Solopart spielt.

Toby Spence, Tenor
Radek Baborák, Horn
Radio-Sinfonieorchester Prag
Leitung: Anu Tali

Mendelssohn: Hebriden-Ouvertüre op. 26
Mozart: Hornkonzert Es-Dur KV 447
Britten: Serenade op. 31 für Tenor, Horn und Streicher
Elgar: Enigma-Variationen op. 36

(Aufnahme vom 20. Januar 2020 aus dem Rudolfinum Prag)

Im Konzert des Prager Radio-Sinfonieorchesters singt der gebürtige Londoner Toby Spence, der Horn-Solist ist der Tscheche Radek Baborák, einer der renommiertesten Solisten auf seinem Instrument. Die britischen Inseln spiegeln sich in zwei weiteren Werken des Programms: In Felix Mendelssohn Bartholdys Reiseeindrücken von den schottischen Hebriden-Inseln und in den Enigma-Variationen des ikonischen englischen Komponisten Edward Elgar.

Anschließend, ab ca. 21:35 Uhr:
Beethoven: Klaviersonate Es-Dur op. 7 (Alfred Brendel)
Haydn: 1. Violinkonzert C-Dur (Giuliano Carmignola / Orchestre des Champs Élysées / Alessandro Moccia)

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 06.07.2020, 20:04 Uhr.

Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit