Große Romantik mit einem Spanier, einem Franzosen und dem Dänischen Nationalen Symphonieorchester: Gastdirigent Juanjo Mena, ein Celibidache-Schüler, eröffnet den Abend mit Niels Gades Konzertouvertüre "In the Highlands". Das Opus 7 des Dänen steht ganz im Zeichen schottischer Dichtungen über die Highlands und die nordische Mythologie.

Jean-Guihen Queyras, Cello
Dänisches Nationales Sinfonieorchester
Leitung: Juanjo Mena

Gade: In the Highlands op. 7
Dvořák: Cellokonzert h-Moll op. 104
Schubert: Große C-Dur-Sinfonie D 944

(Aufnahme vom 23. Januar 2020 aus dem Konzerthaus)

"Lasst mich allein in meinen Träumen" zitiert Antonín Dvořák ein eigenes Lied in seinem Cellokonzert. Es ist das letzte große Werk, das er während seines Amerika-Aufenthalts schrieb, Musik voller Sehnsucht und gesanglicher Themen, angehaucht von den Melodien seiner Heimat Böhmen. Solist ist der Franzose Jean-Guihen Queyras. Als "unspielbar" galt sie damals: Franz Schuberts Große C-Dur-Sinfonie. Mit einer Stunde Spielzeit sprengte sie alle Dimensionen des bisher Dagewesenen. Schubert hat sie in seinen letzten Lebensjahren komponiert - und das Werk nie gehört.

Anschließend, ab ca. 21:50 Uhr:
Rachmaninow: 1. Klaviertrio g-Moll "Trio élégiaque" (Vadim Repin, Violine / Mischa Maiskij, Violoncello / Lang Lang, Klavier)
Rodrigo: Concierto Madrigal für zwei Gitarren und Orchester (Katona Twins / Kammerorchester Rotterdam / Conrad van Alphen)
Bizet / Jánoška: Carmen -Fantasie (Jánoška-Ensemble)
Skrjabin: Walzer As-Dur op. 38 (HJ Lim, Klavier)

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 28.06.2020, 20:04 Uhr.

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