Dreimal Mozart, zweimal Lebensfreude, einmal Todestrauer: Das bot das Orchestra of the Age of Enlightenment gemeinsam mit seinem Ersten Gastdirigenten Iván Fischer Anfang Februar in London - und spürte in Mozarts Sinfonien seiner "letzten Blüte" nach.

Orchestra of the Age of Enlightenment
Leitung: Iván Fischer

Wolfgang Amadeus Mozart:
Sinfonie Es-Dur KV 543
Sinfonie g-Moll KV 550
Sinfonie C-Dur KV 551 "Jupiter"

(Aufnahme vom 7. Februar 2020 aus der Royal Festival Hall)

Drei Sinfonien, in nur wenigen Wochen komponiert: Mozart muss im Sommer 1788 besonders von der Muse geküsst worden sein. In kurzer Zeit schreibt er die letzten drei seiner insgesamt 41 Sinfonien - darunter die ungewöhnlich düstere g-Moll-Sinfonie und, als krönenden Abschluss, die wegen ihrer Strahlkraft später so genannte "Jupiter"-Sinfonie. Hatte Mozart das Genre Sinfonie zuvor vor allem des schnöden Mammons wegen bedient, scheint es ihm in seinen letzten drei Sinfonien um mehr gegangen zu sein. War es Todesahnung - oder gar eine unbekannte Affäre, die ihn zu dieser Kreativität animiert hat? Diesen Fragen spürte das Orchestra of the Age of Enlightenment gemeinsam mit Iván Fischer Anfang Februar in der Royal Festival Hall in London nach.

Anschließend:
Fanny Hensel: Oratorium auf Bilder aus der Bibel (Michaela Krämer, Sopran / Mechthild Georg, Alt / Dominik Wortig, Tenor / Andreas Haller, Bass / Kammerchor der Universität Dortmund / Dortmunder Instrumentalsolisten / Willi Gundlach)
Bach: 4. Französische Suite Es-Dur BWV 815 (Murray Perahia, Klavier)

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 30.03.2020, 20:04 Uhr.

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