"Die wilde und gewagte Seite des Barocks zu entfesseln", das gelingt Emmanuelle Haïm mit ihren energiegeladenen Aufführungen immer wieder - so schrieb es einmal die New York Times über die sympathische Französin.

Lucy Crowe, Sopran
Florian Sempey, Bariton
Berliner Philharmoniker
Leitung: Emmanuelle Haïm

Purcell: Suite aus "The Fairy Queen" Z. 629
Händel: Feuerwerksmusik HWV 351
Händel: Kantate "Apollo e Dafne" HWV 122

(Aufnahme vom 17. Oktober 2019 aus der Philharmonie Berlin)

Ihre Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern geht auf das Jahr 2002 zurück: Damals war sie als Assistentin von Simon Rattle als Continuospielerin an Aufführungen von Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion beteiligt. Seitdem hat Emmanuelle Haïm das Repertoire der Berliner Philharmoniker immer wieder um selten gespielte Werke bereichert, darunter etwa Händels Oratorium La resurrezione, das sie 2014 in der Philharmonie zur Aufführung brachte. Überhaupt ist Händel ein Komponist, welcher der charismatischen Musikerin besonders am Herzen liegt - nicht zuletzt, weil sie dessen einzigartiges Gespür für die Ausdrucksmöglichkeiten der menschlichen Stimme besonders schätzt.

Kein Wunder also, dass Emmanuelle Haïm neben der Feuerwerksmusik mit der Kantate "Apollo e Dafne" auch eine selten zu hörende Vokalkomposition des Komponisten auf das Programm gesetzt hat. Den Auftakt dieses Konzertabends bilden Auszüge aus Henry Purcells auf William Shakespeares Sommernachtstraum basierendem Bühnenwerk "The Fairy Queen".

Anschließend, gegen 21:40 Uhr:
Mussorgskij: Bilder einer Ausstellung (Khatia Buniatishvili, Klavier)
Wolf Kerschek (*1969): Max und Moritz (Singer Pur)

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 20.12.2019, 20:04 Uhr

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