Den experimentellen Charakter früher Beethoven-Variationen vergleicht der französische Pianist Cédric Tiberghien mit Werken amerikanischer Komponisten des 20. Jahrhunderts.

Cédric Tiberghien, Klavier

Beethoven: Variationen über "Rule Britannia"
Feldman: Last Pieces
Beethoven: Sechs leichte Variationen G-Dur über ein eigenes Thema WoO 77
Cage: Seven Haiku
Beethoven: Neun Variationen c-Moll über einen Marsch von Ernst Christoph Dressler WoO 63
Crumb: Processional
Beethoven: Zwölf Variationen C-Dur über das "Menuett à la Viganò" WoO 68
Cage: In a Landscape
Beethoven: Sieben Variationen C-Dur über "God save the King" WoO 78

(Aufnahme vom 23. Februar 2020 aus der Wigmore Hall)

Beethovens gewaltiger Reichtum an Phantasie und seine Freude an ungewöhnlichen Klängen und Rhythmen spiegeln sich im riesigen Umfang seiner Variationswerke. Schon mit zwölf Jahren experimentierte er über Musikstücke - von Balletten bis hin zu Märschen - die ihm sein Klavierlehrer gegeben hatte. Beim Klavierabend in London kombiniert Cédric Tiberghien fünf Beethoven-Variationen aus der Zeit von 1782 bis 1803 mit experimentellen Werken der Amerikaner Morton Feldmann, John Cage und George Crumb, die in den 1950er bis 1980er Jahren entstanden sind.

Anschließend, etwa ab 21:30 Uhr:
Schumann: Cellokonzert a-Moll op. 129 (Truls Mørk / Orchestre Philharmonique de Radio France / Paavo Järvi)
Respighi: Pini di Roma (Philharmonisches Orchester Oslo / Mariss Jansons)

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 13.07.2020, 20:04 Uhr.

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