Zur Saison-Eröffnung im September 2011 erklangen ein Orchesterlied von George Benjamin, die Tondichtung "Don Quixote" von Richard Strauss sowie die Große C-Dur Sinfonie von Franz Schubert.

Yeree Suh, Sopran
Máté Szücs, Viola / László Fenyö, Violoncello
Leitung: Paavo Järvi

Benjamin: A Mind of Winter
R. Strauss: Don Quixote op. 35
Schubert: Große C-Dur-Sinfonie D 944

(Aufnahmen vom 8. und 9. September 2011 aus dem Großen Saal)

Dem Orchesterlied "A mind of winter" liegt ein Gedicht von Wallace Steven zugrunde, an dem Benjamin der Reichtum an wunderschönen winterlichen Impressionen und die Vieldeutigkeit der Aussagen angesprochen haben. Im Zentrum einer eisigen Winterlandschaft wird ein Schneemann, von der Piccolotrompete dargestellt, mit verwinkelten Passagen der Sopranistin umgarnt. In Richard Strauss' Tondichtung "Don Quixote" stellt das Solo-Cello eine bekannte Figur dar: den Ritter von der traurigen Gestalt. Die Instrumentierung, der harmonische Reichtum, die Fülle melodischer Ideen, eine bis dahin unbekannte Weiträumigkeit der Form, Klangflächen und Poetisches machen die letzte vollendete Sinfonie Schuberts zu einem Schlüsselwerk der Musikgeschichte.

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 30.06.2020, 20:04 Uhr.

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