Im November 2010 gastierte Gianandrea Noseda beim hr-Sinfonieorchester. Das Programm begann mit einer sinfonischen Dichtung, die Franz Liszt ursprünglich als Epilog und Schluss zu Glucks "Orpheus" geschrieben hatte.

Enrico Dindo, Violoncello
Leitung: Gianandrea Noseda

Liszt: Sinfonische Dichtung "Orpheus"
Schumann: Cellokonzert a-Moll op. 129
Mahler: 1. Sinfonie D-Dur

(Aufnahmen vom 25./26. November 2010 aus dem Großen Saal der Alten Oper)

Das einzige Cellokonzert Schumanns sollte kein Virtuosenkonzert werden, aber der Solopart wurde dennoch durch und durch virtuos. Solist ist Enrico Dindo, der 12 Jahre lang erster Cellist im Orchester der Mailänder Scala war. Im zweiten Konzertteil folgt die erste Sinfonie Mahlers, die, 1887 uraufgeführt, auch im Jahr 1900 noch Befremden und Unverständnis auslöste. Die Musik polarisierte. Gianandrea Noseda macht in diesem Werk wieder viel Schroffes hörbar. Immer wieder wird die Idylle, die sich aufzubauen scheint, jäh gebrochen.

Anschließend:
Skrjabin: 3. Klaviersonate fis-Moll op. 23 (Vincenzo Maltempo)

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Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 29.10.2019, 20:04 Uhr

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