Ganz persönliche Botschaften an Freunde hat der ungarisch-französische Komponist György Kurtág in den 1990er Jahren verfasst. Zarte, hochkonzentrierte und zugeneigte Stücke von jeweils wenigen Takten Länge, die das Vorbild Anton Weberns erkennen lassen. Sie eröffnen ein Konzert mit dem SWR-Symphonieorchester, das der Däne Michael Schønwandt als Gastdirigent leitet.

Nicolas Altstaedt, Violoncello
SWR-Symphonieorchester
Leitung: Michael Schønwandt

Kurtág: Auswahl aus "Botschaften" op. 34
Walton: Cellokonzert op. 68
R. Strauss: Ein Heldenleben op. 40

(Aufnahme vom 17. Januar 2020 aus der Liederhalle in Stuttgart)

Mit dem deutsch-französischen Cellisten Nicolas Altstaedt als Solisten erklingt das Cellokonzert von William Walton. Walton schrieb es in den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts im Auftrag von Gregor Piatigorsky und tauschte sich während des Komponierens eng mit ihm aus.
Ganz auf sich bezogen hat hingegen Richard Strauss seine sinfonische Dichtung "Ein Heldenleben", in der er sich selbst ein Monument gesetzt hat - zugleich eine Demonstration seiner Macht über den gewaltigen Apparat eines modernen Sinfonieorchesters.

Anschließend, ab ca. 21:30 Uhr:
Beethoven: 24 Variationen über die Ariette "Venni amore" (Michail Pletnjew, Klavier)
Brahms: Streichquartett c-Moll op. 51 Nr. 1 (Quatuor Ebène)
Spohr: 2. Klarinettenkonzert c-Moll op. 57 (Julian Bliss / Academy of St. Martin-in-the-Fields / Kenneth Sillito)

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 07.06.2020, 20:04 Uhr.

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